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Goldsuche |
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Ist das vielleicht ein Riesennugget?
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Goldsuche
Seit dem 18. Jahrhundert, bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde im Andeler Goldbach immer wieder Gold in Form von kleinen Nuggets gefunden. Diese Funde sind belegt (siehe auch „Goldige Vergangenheit“).
Die Andeler sorgen dafür, dass es auch heute noch zu „Nugget-Funden“ kommen kann und verstecken kleine „Nuggets“ im unteren Teil des Bachlaufes.
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Die kleinen Wanderer können diese Funde als „Beleg“ für einen gelungenen Familienwandertag zu Hause ihren Freunden präsentieren, die großen Wanderer können einen solchen „Fund“ (der allerdings, wie bei einer richtigen Goldsuche, nicht garantiert werden kann) gegen ein Glas Wein in einem der Andeler Weingüter eintauschen. Auf diese Weise werden Sie in jedem Falle „bereichert“ von der Wanderung zurückkehren, sei es von einer kleinen Goldsuche oder der wunderschönen, urwüchsigen Waldlandschaft.
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Der Weg selbst ist völlig natur belassen und nicht ausgebaut. Man benötigt gutes Schuhwerk und für die Kinder sind Gummistiefel unerlässlich, denn das eine oder andere Mal muss man den Bach mit einem Sprung ans andere Ufer überqueren oder über umgefallene Bäume klettern.
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Im oberen Bereich des Bachlaufes wird es dann wirklich abenteuerlich und diese Strecke ist z. Z. nur für „hartgesottene“ Wanderer (auf eigene Gefahr) zu empfehlen, die es schätzen, in einem echten „Ur-Wald“ unterwegs zu sein.
Und genau diese „Unaufgeräumtheit“ des Waldes macht den Reiz des Weges aus. Erwachsene fühlen sich vielleicht in ihre Kindheit zurück versetzt und die Kinder erfahren, wie schön und geheimnisvoll es im Wald sein kann.
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Hier führt der Weg vorbei an zugewachsenen Weinbergsmauern aus der Zeit, als auch im Goldbachtal noch viele Weinberge bewirtschaftet waren und an Stollen, die im 18. und 19. Jahrhundert in den Berg getrieben wurden, um die ursprüngliche Lagerstätte des Goldes zu finden, was bis heute nicht gelungen ist. Diese Stollen haben sich inzwischen andere Lebewesen als Überwinterungsquartier erobert: die Fledermäuse.
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Der Naturwald (überwiegend Ahorn, Esche, Buche und Eiche sowie auch eine Vielzahl seltener Kraut- und Straucharten) ist unaufgeräumt! Manchen Besucher mag die „Unordnung“ im Wald stören. Aber auch die liegenden Baumstämme und die abgestorbenen Bäume sind Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Die Verrottung des Holzes führt dem Boden wichtige Nährstoffe zu.
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Der Weg ist ca. 5 km lang und am Ende erreicht man den Ort Monzelfeld. Hier kann man einkehren und sich für den Rückweg, der ausgeschildert auch über Veldenz führen kann, stärken.
Viel Erfolg!! |
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