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Goldige Vergangenheit |
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1140
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Eine frühe Bezeichnung des Namens Andel war „Andule“, auch „Andullen“
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1245
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hat der Name des Hofgutes „curtis nostre in Andelle“ bereits grosse Ähnlichkeit mit dem heutigen Ortsnamen
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1498
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Der Dorfname erscheint noch als „Andell“
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1523
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Der Pfalzgraf Ruprecht führt als Graf von Veldenz die Reformation ein
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1709
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Der „Goldrausch“ beginnt Ein gewisser Ellinger findet das erste Stück Gold im heutigen Goldbach. Ein „breites Stück, welches sehr groß gewesen“ berichtete der Andeler Bürger Paul Brück(1701-1788) am 15.08.1773. Angeregt durch den Fund von Ellinger suchte Paul Brück in den folgenden Jahrzehnten immer wieder im Goldbach und hatte bis 1773 mehrere „Stücker Gold“ gefunden. Seine Frau Anna Christine (1695-1747) war offensichtlich erfolgreicher. Sie soll etwa 20 Stücke gefunden haben.
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1717
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Erbauung der Andeler Kirche. Sie ist eine Simultankirche und dem St. Rochus geweiht
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1769 - 1780
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Im April 1769 gelang Johann Adam Brück (1736-1779), Sohn des Paul Brück, der Fund von zwei weiteren Goldkörnern, für die ihm der in Monzelfeld weilende kurpfälzische Bergrat Römer vier Gulden bezahlte. Dieser sorgte dafür, dass beide Körnchen sofort an den Hof in Mannheim gelangten und dort dem Kurfürsten Carl Theodor vorgelegt wurden. Der Kurfürst entschloss sich, „der Sache auf den Grund gehen zu lassen und verordnete, besagte Andeler Bach und seine Ufer sowohl, als die darinnen befindliche Stein und Sandart unter Zuziehung besagten Brücks und eines Rheingoldwäschers genau zu untersuchen.“ Damit begannen die kurpfälzischen Waschversuche.
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1770 - 1773
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Johann Adam Brück findet weitere Goldkörner, jeweils nach schweren Regen- Fällen, im Goldbach.
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1773
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erließ das Ordnungsamt eine Verordnung, die es den Einwohnern verbot, „in der Andeler Goldbach ohne besondere erlaubnus“ Gold zu suchen.
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1774
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im Auftrage des Kurfürsten suchten Taglöhner weiter nach Gold und wurden bis ins Jahr 1776 immer wieder fündig.
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1797 -zum 1. Weltkrieg
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Während der französischen Besatzung kam es zu mehreren kleineren Funden. Ein Nugget von etwa 20 g wurde in dieser Zeit von einem Andeler Bauern ge- funden.
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In der preußischen Zeit bis zum 2. Weltkrieg wurden immer wieder kleinere Goldstücke im Andeler Goldbach gefunden. So soll im Jahre 1834 eine Frau Wilhelmine Göbel aus Andel im Goldbach ein Nugget von ca. 3,5 g Gewicht gefunden haben. Später solle man „u. a. in dem Magen eines Huhnes, welches von Andel zu Markte gebracht wurde, ein Stückchen natürliches Gold von mehr als Linsendicke gefunden“ haben. |
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1903
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Die Moselbahnstrecke Trier-Andel ist fertig gestellt
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1904
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Andel – Bernkastel. Das Dorf erhält einen Bahnhof und das Bahnbetriebswerk der Moseltalbahn und damit begehrte Arbeitsplätze
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1962
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Als am letzten Tag des Jahres die Moseltalbahn zum letzten Mal an Andel vorbeirollte, schwand ein Stück Wirtschaftsgeschichte und Romantik für das kleine Moseldorf.
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1970
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Am 7. November wird Andel zur Stadt Bernkastel-Kues eingemeindet. Damit endet die gemeindliche Selbständigkeit des Dorfes Andel. Letzter Ortsbürgermeister ist Erwin Lang.
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1979 - 1984 Weitere Goldfunde |
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Eine Privatperson spürte fünf Nuggets mit einem Gesamtgewicht von ca. 16 g im Bachbett des Goldbachs auf. Diese Funde befinden sich inzwischen in verschiedenen Privatsammlungen des In- und Auslandes. Über einen weiteren Fund Mitte der 80er Jahre berichteten regionale Zeitungen.
Die ursprüngliche Lagerstätte des Goldes im Andeler Goldbach wurde bis heute nicht gefunden. |
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